Chance für einen nachhaltigen Finanzplatz

 Kampagnenteam
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13 September 2022 Temps de lecture: 1 minute
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JA zur Reform der Verrechnungssteuer
Mit der Reform der Verrechnungssteuer kann die Schweiz eine führende Rolle bei der Finanzierung von nachhaltigen und klimafreundlichen Vorhaben einnehmen. Heute hinken wir vielen anderen Ländern hinterher.

Seit Jahren fordern Grüne und SP eine Ankurbelung des Umbaus der Schweiz hin zu mehr Ökologie und Nachhaltigkeit. Insbesondere wird diese Forderung mit Vehemenz an den Schweizer Finanzplatz gerichtet. Das Geschäft mit grünen Anleihen boomt beispielsweise in Luxemburg und in London. Ein wichtiger Grund für den Rückstand der Schweiz ist die Verrechnungssteuer auf Schweizer Obligationen. Sie macht die Herausgabe von «Green Bonds» in der Schweiz unattraktiv. Das hemmt die Finanzierung von nachhaltigen Vorhaben und Investitionen in den Klimaschutz.

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Finanzierung einer klimaneutralen Schweiz

Inzwischen haben andere Länder die Schweiz teilweise deutlich abgehängt. In Luxemburg wurden bereits über 1300 «Green Bonds» mit einem Volumen von 700 Milliarden Euro herausgegeben. In der Schweiz sind es gerade einmal 75 «Green Bonds» im Wert von 24 Milliarden Franken. Das heisst: Die Verrechnungssteuer behindert den Finanzplatz beim Umbau zu mehr Nachhaltigkeit.

Mit der Reform der Verrechnungssteuer schaffen wir ein unnötiges Hindernis ab. Investitionen in erneuerbare Anlagen werden gestärkt. Die Schweiz hat die Chance, sich als führender Finanzplatz für nachhaltige Finanzdienstleistungen zu positionieren. Mit einem JA zur Reform fördern wir den Umbau in eine klimafreundliche Wirtschaft und tragen zur Erreichung des Netto-Null Ziels bis 2050 bei.